Den Garten zum Lebensraum machen

Oder anders gesagt: Lebensraum im Garten zulassen!

Was einen naturnahen, lebendigen Garten ausmacht, sind vor allem zwei Dinge:

- Der Naturgarten ist vielgestaltig, kennt unterschiedliche Bereiche und Ecken. Damit sind Lebensräume für verschiedenste Tierarten vorhanden.

- Er enthält zumindest Bereiche die in ihrer Entwicklung sich selbst überlassen sind. Ein naturnaher Garten bedeutet also keineswegs mehr Arbeit.

 

Ein solcher Garten kann viele kleine Lebensräume umfassen, hier einige Anregungen:

- unbewachsene Flecken für bodenwohnende Insekten

- hauptsächlich heimische, ungefüllte niedrige Blühpflanzen bis hin zu Stauden für Insekten, die unterschiedliche "Etagen" bevorzugen

- Hecken und Bäume, möglichst heimische Arten, als Herbst- und Winternahrung, aber auch für Brutmöglichkeiten

- trockene und feuchte Stellen

- Höhlungen in Holz- oder Steinhaufen

- "Unkrautecken" für den Nachwuchs von Schmetterlingen

- Laubhaufen für Nacht- und Winterquartiere

Beispiele für das Leben über der Erde

Hilfreiche Quellen zur Lebensraumgestaltung im Garten

Schäffer Anita & Norbert:

Ein Garten für Insekten.

Schmetterlinge, Libellen und andere Wirbellose fördern, beobachten und schützen.

Aula-Verlag, 2020.

 

NABU aktiv (Broschüre)

Gartenlust - Für mehr Natur im Garten

www.NABU-Shop.de

Schäffer Anita & Norbert:

Gartenvögel rund ums Jahr.

Beobachten - Füttern - Ansiedeln.

Aula-Verlag, 2019.


Weitere Quellen siehe unter Blühstreifen und Insekten ...