Am 14.02.2026 wurden die Fledermauskästen im Kranichsteiner -Wald mit Unterstützung von Aktiven aus der Fledermausgruppe des Kreisverbandes gereinigt.
Für den Transport der Leiter wurde der Anhänger der Projektgruppe Müllsammel genutzt. Damit sollte auch Müll aus dem Wald entfernt werden.
Gereinigt wurden 13 Kästen, die vor zwei Jahren aufgehängt wurden.
Schon beim ersten Kasten wurde als Beleg für eine Nutzung Fledermauskot gefunden. Die Fledermausart kann ohne Genanalyse damit zwar nicht exakt bestimmt werden, von der Größe her handelt es sich aber um eine kleinere Art, wahrscheinlich um die Mückenfledermaus.
Nach einem Vogelnest im zweiten Kasten wurde auch im dritten Kasten wieder eine größere Menge an Fledermauskot gefunden. Die größte Überraschung kam bei vierten Kasten, in diesem hingen zwei Fledermäuse. Bei Temperaturen nur wenig über Null Grad wurde der Kasten schnell wieder geschlossen, auf Fotos verzichtet. Im Februar sollten die Fledermäuse eigentlich noch im Winterschlaf sein, vielleicht hatten die milden Temperaturen der vorherigen Tage sie schon geweckt. Eine Störung kostet sie zu viele Fettreserven, die sie bis zum Frühjahr noch benötigen, bis das Nahrungsangebot an Insekten wieder ausreichend ist.
In den restlichen Fledermauskästen waren nur Spuren von Insekten und Vögel zu finden.
Normalerweise dauert es mehrere Jahre, bis Fledermausquartiere angenommen werden, umso größer ist die Freude, dass unsere Kästen schon im zweiten Jahr genutzt werden.
Erfreulicherweise war im Wald an Müll nur an einer Stelle zerbrochenes Glas zu finden, zurück am Parkplatz des Steinbrücker Teichs wurden noch zwei Flaschen mit Altöl entdeckt. Eine Erweiterung der Müllsammelaktion am Steinbrücker Teich hätte den Rahmen bei weitem gesprengr, es ist unglaublich, was hier trotz Mülleimer herum liegt.




