Bau des Wildbienenhauses

Förderung durch die Sparkasse Darmstadt

Schon lange steht ein Wildbienenhaus, von manchen auch als Insektenhotel bezeichnet, auf der Wunschliste der NABU Gruppe für das vereinseigene Obstgrundstück in Messel. Die Planung beginnt vor einigen Jahren mit der Sammlung von geeignetem Holz für die Bienen und 2014 mit dem Antrag auf Förderung des Projekts bei der Sparkasse. Im Herbst 2015 startet dann der Bau des Wildbienenhauses in mehreren Schritten. Wir dokumentieren diese, um zur Nachahmung anzuregen und gleichzeitig den Aufwand deutlich zu machen, den der Bau verlangt.

Als Projektleiterin ist Friededore Abt-Voigt mit der Gesamtplanung und der Besorgung der notwendigen Materialien eine ganze Weile beschäftigt. Doch ohne viele helfende Hände geht es nicht, wie auf den unten verlinkten Seiten zu erkennen ist.

Die Fördermittel der Sparkasse erlaubt uns, qualitativ hochwertiges Holz für den Rahmen des Wildbienenhauses zu beschaffen, was eine recht lange Standzeit erwarten lässt.

Bezugsfertiger Innenausbau

Fertigstellung Anfang 2016

Mit einem von Jennie Bödeker gestalteten Dach wird das Gestell gegen Feuchtigkeit von oben geschützt. In den Wintermonaten haben Dr. Henschel, Herr Zahn, Robert Bender und Vorstandsmitglieder fleißig Holzklötze gebohrt. Claudia Voigt und Friededore Abt-Voigt bringen die ersten gebohrten Hölzer an, eines davon mit besetzten Röhren, womit die weitere Besiedlung gefördert wird. Mit Gerhard Schweigert, der auch das Florfliegenhäuschen repariert hat, wird es fertig gefüllt. Am Gestell werden zuletzt die von der NAJU Messel hergestellten Bambusdosen befestigt. Informationstafeln vervollständigen die Außengestaltung. Jetzt können die Wildbienen kommen!

Rohbau des Wildbienenhauses

Erstellung im November / Dezember 2015

Ein Wildbienenhaus im Freiland muss stabil stehen. Es ist mit seiner rückseitigen Fläche dem Wind ausgesetzt, der bei uns meistens aus Westen und Südwesten weht. Daher sind die Pfosten gut im Boden zu verankern. Mit einem gemieteten Erdbohrer bohren Gerhard Schweigert und Martin Hoier unter Assistenz von Hugo Schnur die Löcher. Auch beim Zweihandbohrer ist die Gefahr nicht ausgeschlossen, dass der Bohrer sich verklemmt und versucht, statt Erde nach oben zu befördern, die Männer am Bohrer in die Kreisbewegung zu versetzen. Gegen alle Erwartung lässt der Messeler Boden die Bohrung diesmal bis in die erforderliche Tiefe sogar leicht zu. Die schwierigere, harte Bodenschicht beginnt offenbar erst darunter.

Im Anschluss werden die beiden Halterungen für die Pfosten einbetoniert, die später das Wildbienenhaus halten sollen. Hier kommt es auf Genauigkeit an, damit die Abweichungen in Höhe und Ausrichtung stimmen. Während der mehrtägigen Trockenphase wird das Holz zum Schutz gegen die Witterung mit bienenfreundlicher Lasur gestrichen.

Der nächste Arbeitsschritt erfolgt in kleiner Besetzung mit Hugo Schnur, Friededore Abt-Voigt und Hans Günter Abt. Beim Anschrägen für die Dachauflage wird sofort deutlich, dass Douglasie ein widerstandsfähiges Holz ist, die Sägekette hat einiges zu leisten.

Mit einer doppelten Bohrung lassen sich Drehbewegungen der Pfosten verhindern. Mit 12-mm-Schrauben erhalten sie die notwendige Stabilität in den Metallhalterungen. Eine Querlatte oben und die Verschraubung der Bretter als Rückwand bilden einen stabilen und kompakten Rohbau für die spätere Inneneinrichtung des "Hotels". In etwas mehr als 2 Stunden ist diese Arbeit geschafft. Die zu milde Witterung kommt uns in diesem Fall entgegen.

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