Mithilfe der Messeler Natuschutzjugend

mit Unterstützung aus dem Kreis der Asylbewerber

Mehrere freiwillige Helfer bereiten mit ihren Bohrmaschinen zu Hause Hartholzscheiben für das Wildbienenhaus vor. Sie bohren möglichst saubere Löcher für unterschiedliche Insektenarten in das Holz, indem sie unterschiedliche Bohrerstärken verwenden: von 2 bis 8 mm Durchmesser.

Auch die NAJU-Gruppe in Messel steigt in die Schaffung der Inneneinrichtung für das Wildbienenhaus ein. Im November treffen sich im Haus der Vereine vier engagierte Gruppenmitglieder mit Friededore Abt-Voigt. Die Gruppe hat außerdem zwei an der Natur interessierte junge Männer aus der nahen Asylbewerberunterkunft eingeladen: Ahmed aus Somalia und Mohamed aus Eritrea.

Sie alle fertigen zusammen Röhren anderer Art aus Naturmaterialien. Sie bearbeiten mit Gartenscheren und Handsägen trockene Schilfstängel und Bambusstangen. Dabei lässt sich die Struktur dieser Gräser ausnutzen: Sie bilden in ihren Austrieben Knoten, die den Hohlraum jedes Abschnitts abschließen. Wenn man also direkt neben einem Knoten die Stange durchsägt oder -schneidet, dann wieder hinter dem nächsten Knoten, so erhält man automatisch eine einseitig geschlossene Röhre, wie man sie für Wildbienen braucht. Aufgeplatzte Röhren können nicht verwendet werden. Die fertigen Röhren unterschiedlicher Länge werden mit der geschlossenen Seite in Aluminiumdosen geklebt, bis diese gefüllt sind. Mit einer Drahtschlinge am Boden der Dose kann man diese später in das Wildbienenhaus hängen.

DIE NÄCHSTEN TERMINE

7. April 2019

Frühgesang der Vögel im Ostwald.

Vogelstimmenexkursion mit Andrea Weischedel.

 

28. April 2019

Vögel im Herrngarten.

Exkursion mit Gerhard Schweigert

 

Mehr dazu unter Aktuelles!

Feldlerche IST VOGEL DES JAHRES 2019

© Jennie Bödeker
© Jennie Bödeker

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