Natürliche Feuchtwiese bei Messel

Zwischen Getreidefeldern und Weiden zieht sich südlich von Messel ein feuchter Geländestreifen hin, den der NABU erworben hat. Da das Wasser nicht versickert, durchnässt es den Boden und sammelt sich in zwei von uns angelegten Teichen. Seit Jahren meldet sich dort im Frühjahr der Laubfrosch. In den Büschen brütet der Neuntöter, der sich gern im Messeler Hügelland aufhält. Das seltene Schwarzkehlchen ist zu beobachten, wenn es sich an die Stängel hoher Gräser klammert, um Insekten zu fangen. In den Lüften rüttelt der Turmfalke, der sich gelegentlich auf den Bäumen ausruht. Und die Feldlerche hört man lange, bevor man sie bei ihrem Steigflug sieht.

 

Seit sich auf der Wiese nach und nach immer mehr hohe Sträucher breit machten, greifen wir mit regelmäßigen Pflegemaßnahmen ein. Nach dem Entfernen der Goldrute und großer Brennnesselflächen waren die Disteln an der Reihe, 2013 vor allem der Ampfer. Unterstützung bei der Pflege erhalten wir von der Islandpferdereitschule Messel, die seit einigen Jahren im Sommer Pferde auf der Wiese unterbringt, die sich erfolgreich als Dauermäher betätigen.

 

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© Jennie Bödeker
© Jennie Bödeker

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