Mehr Natur um die Moschee herum

NABU unterstützt Begrünung um die Emir-Sultan-Moschee

Im Rahmen der "Religösen Naturschutzwoche in Darmstadt und Umgebung" nahmen Mitglieder des NABU Darmstadt bereits im September 2017 an einem Festakt in der Emir-Sultan-Moschee in Darmstadt teil. Ernst Marius Hüther berichtete: "Es begann mit einer feierlichen Baumpflanzung. Diese ist Teil eines Maßnahmenkatalogs, der zu einer ökologischen Aufwertung des Moscheegeländes führen soll. Die Bandbreite der vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von der Aussaat einer Blumenwiese, über die Anlage einer Wildsträucherhecke, bis hin zum Anbringen von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse. Die Leitung der Emir-Sultan-Moschee zeigte sich dankbar für die Vorschläge und betonte ihr großes Interesse an der Umsetzung des gesamten Katalogs. Ein Teil der Kosten wird über eine Förderung durch das Land Hessen gedeckt.

 

Die nachstehenden Fotos der Pflanzaktion wurden uns von E.M. Hüther zur Verfügung gestellt.

 

Nach der Baumpflanzung zogen die Besucher der Veranstaltung weiter in den Tagungsraum der Moschee. Dort stellten der Islamisch-Christliche Arbeitskreis, der Interreligöse Arbeitskreis und das Türkisch-Islamische Zentrum e.V. in einer bunten Präsentation Merkmale des Naturverständnisses der verschiedenen Religionen vor. In der darauffolgenden Diskussion wurde die Thematik erweitert. Wer nicht diskutieren wollte, konnte sich derweil wunderbar mit den von den Gastgebern hergestellten Backwaren auseinandersetzen."

 

Der NABU Darmstadt beteiligt sich an der Kooperation, um mit seinen Erfahrungen die Gestaltung neuer Lebensräume für Pflanzen und Tiere um die Moschee herum zu begleiten. Die Vertreter des NABU Darmstadt, Ernst Marius Hüther als Projektverantwortlicher, Gerhard Schweigert, Elke Paul und Johanna Hupfer, hatten einen Stand im Tagungsraum aufgebaut. Nach der Diskussion kamen Interessierte dorthin. Im Fokus der Gespräche stand die Thematik "Natur in der Stadt". Gerade die jungen Besucher untersuchten und verglichen die verschiedenen Nistkästen und Insektenhotels. Besondere Beachtung fand der Nistkasten für den Turmfalken.

 

Wohnungen für Turmfalken und Fledermäuse

Die Installation eines Nistkastens für Turmfalken und eines Fledermauskastens hat der NABU übernommen. Gerhard Schweigert und Ernst Marius Hüther übernehmen diese Aufgabe im Juli 2018. Begleitet und unterstützt werden sie dabei vom Vorstandsmitglied des Moschee-Vereins Yussuf Kürkcü.

Beide Kästen werden auf dem Dach der Moschee angebracht. Die Befestigung des Turmfalkenkastens neben dem Minarett stellt eine besondere Herausforderung dar, weil dieser auf der Brüstung absturzsicher anzubringen ist. Doch mit Geschick und Improvisation gelingt dies auch. Nun ist das Wohnungsangebot für Turmfalken von der Rückseite der Moschee aus gut zu sehen.

 

Hingegen ist die Fledermausstube rasch aufgehängt. Das enorme Gewicht des Kastens verlangt aber drei Mann beim Hochhängen. Wir sind gespannt, wann und von wem die beiden Quartiere angenommen werden.

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