Eisige Oberfläche auf dem Teich Dezember 2016

Die tiefen Temperaturen von wenigen Tagen reichten aus, um den größten Teil der Wasseroberfläche am Steinbrücker Teich zufrieren zu lassen. Das brachte einigen Vogelarten erhebliche Probleme, anderen neue Möglichkeiten. Hier einige Beobachtungen.

Noch häufig zu sehen: Eisvogel im November

Eisvögel sind 2016 für aufmerksame Beobachter an vielen Gewässern zu sehen. Meist hört man sie zuerst mit ihrem hellen Ruf oder sieht sie in schnellem Flug wie an der Schnur gezogen knapp über der Wasseroberfläche fliegen. Für sie bringt die Kälte erst richtig Gefahr, wenn der Teich zufriert und sie keine Fische mehr fangen können.

Bilder vom September

Bei regelmäßigen Besuchen trifft man immer wieder die gleichen Tierarten an, aber in unterschiedlichen Situationen. Das macht Naturbeobachtungen so spannend.

Entdeckungen im Juni 2016

Die Entenarten am Steinbrücker Teich scheinen sich immer mehr zu mischen. Größe und Körperhaltung unterscheiden einige Exemplare mehr von den Stockenten als ihr Federkleid. Andere sehen diesen nicht mehr ganz so ähnlich.

Erfreulich ist die Anwesenheit von Eisvögeln trotz der hohen Besucherzahlen. Sie haben ihr Rückzugsgebiet im angrenzenden Naturschutzgebiet am Ruthsenbach.

Hingegen bleiben Gespräche mit den "Tierfreunden", die ihre Brot- und Brötchentüten am Teich entsorgen, unerfreulich. Einige beschweren sich über das Einfangen der Nutrias, füttern dennoch weiter ihre ungesunde Nahrung. Oft genug sind die Reste des Mitgebrachten hinterher am Ufer verteilt.

Neues Leben am Steinbrücker Teich März 2016

Der Gesang am Steinbrücker Teich veränder sich im März. Laut tönt die Singdrossel hoch oben aus dem Baum. Deshalb ist sie besser zu hören als zu sehen. Sie wiederholt ihre Laute meist zwei- bis viermal, dann wechselt sie die kurze Melodie. Gerade das macht sie unverkennbar. Graureiher kreisen über dem Teich. Auf der Insel landen sie in den Bäumen. Bei genauem Hinsehen kann man zwei Nester entdecken. Als erste haben die Nilgänse Nachwuchs. Mit vier Küken ist ein Paar unterwegs. Selbst auf dem Wasser ist der Nilganter aggressiv, vor allem gegenüber anderen Nilgänsen, fliegt ihnen sogar hinterher, um sie zu vertreiben.

Noch lebt mindestens eine Nutria am Teich, die offenbar auch von Besuchern gefüttert wird. Zumindest für uns neu ist das Vorkommen der Schmuckschildkröte, die nur ihren Kopf aus dem Wasser streckt und daher schwer zu finden ist.

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

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In den Monaten Juni und Juli finden keine öffentlichen Veranstaltungen und

Exkursionen statt.

 

15. August 2018

Die Vogelwelt des Reinheimer Teiches - Brutvögel, Wintergäste, Seltenheiten. Teil 2

Vortrag von Thomas Steiger

Star IST VOGEL DES JAHRES 2018

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