Alte und neue Bewohner am Steinbrücker Teich

Kleiner Rundgang um das Feuchtgebiet im März 2015

Der erste sonnige Frühlingstag mit Wohlfühltemperatur lockt hinaus ins Freie. Die Parkplätze am Steinbrücker Teich sind gefüllt. Ein Spaziergang entlang des Ufers in den feuchten Wald wird von einer lebhaften Vogelwelt begleitet: Buntspechte hämmern in den Bäumen, der Ruf des Mittelspechts hallt ebenso durch den Wald wie einige Kleiber, Blau- und Kohlmeisen rufen sanfter. Am See sind vor allem Wasservögel zu sehen, die sich für das mitgebrachte Brot interessieren, das in Unmengen am Ufer liegt, eine nicht einzudämmende Unsitte.

Nutria-Familie im Damm des Steinbrücker Teichs

Für die Besucher des Steinbrücker Teichs sind sie possierlich anzusehen: Nutrias. Dieser importiere Nager macht sich in Deutschland zunehmend breit. Inzwischen ist bekannt, dass sie auch Schäden an Teichen anrichten. Nicht nur, dass sie den Damm, über den die Straße führt und der den Steinbrücker Teich am Abfließen hindert, an einigen Stellen unterhöhlen. Nutrias fressen die Teichmuscheln und das Rohr, das den Zufluss von Laub und Pflanzenresten aus dem Wald aufhalten soll. Diese Tiere haben bisher keine bekannten Feinde, die ihre Zahl verringern könnten. Hingegen sind Fälle bekannt, wo Nutrias Hunde so schwer verletzten, dass diese verendeten. Wegen der Fütterung durch Besucher des Teichs vermehren sie sich in unnatürlicher Menge, wie wir es auch von den gefütterten Gänsen kennen. Gleichzeitig erzeugt diese Fütterung ein unnatürliches Verhalten gegenüber den Menschen, weil sie sich weniger wie Wildtiere als wie Haustiere verhalten.

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