Umweltinformationsbörse 2019

NABU mit Infostand auf dem Luisenplatz dabei

Wie schon im letzten Jahr ist diese Veranstaltung vom Umweltamt gut vorbereitet. Das Aufstellen der Zelte und der Transport von Tischen und Bänken wird uns Ausstellern abgenommen. So können wir uns auf unsere Gestaltung des Stands konzentrieren. Wie immer wird eine Seite für Kinder eingerichtet.

 

Vier inhaltliche Themen werden angeboten:

  • Neu ist die Beteiligung der Projektgruppe Naturgarten, die zeigt, wie ein naturnaher Garten gestaltet werden kann. Heimische Sonnen- und Schattenpflanzen garnieren die Beratung.
  • Materialien von und über Insekten passen hierzu. Für Wildbienen gibt es kleine Nisthilfen aus Naturmaterial. Echte Wespennester können bestaunt werden. Informationen zu unterschiedlichen Wespenarten sollen helfen, verschiedene Wespen- und Bienenarten zu unterscheiden.
  • Insekten gibt es auch am Abschnitt zu Fledermäusen zu sehen. Die Sichtung von Fledermauskot durch die Binokulare zeigt die Herkunft der Nahrung. Denn das Chitin bleibt unverdaut.
  • Klassisch ist die Beratung, welche künstlichen Nistquartiere am Haus und im Garten angeboten werden können, damit Vögel und Fledermäuse geeignete Brutmöglichkeiten finden.
Während der meisten Zeit werden die Beraterinnen und Berater in Anspruch genommen: Das 8-köpfige Team besteht aus Friededore Abt-Voigt, Gerhard Schweigert, Christa Burger, Gabriele Kinsberger, Susanne Schmidt, Katja Kühn, Andrea Weischedel und Hans Günter Abt. Erfreulich sind Besuche von Interessenten an einer Mitarbeit im Naturschutz. Die Gespräche machen Mut für die Zukunft. Sie machen auch die Sommerhitze in der Innenstadt etwas erträglicher.
Leider findet die Umweltinformationsbörse hinterher überhaupt keine Resonanz in der lokalen Presse. Während die globalen Probleme mit Klima und Umwelt ständig die Titelseite füllen, wird über die vielfältigen Initiativen mit praktischen und oft ehrenamtlichen Aktivitäten nicht berichtet. Das ist schade!