Buddelei für den Eisvogel

Bau von Bruthöhlen - ein Experiment

Eisvogel auf Beobachtungsstation
Eisvogel auf Beobachtungsstation

Noch wird der Eisvogel im Messeler Hügelland beim Fischen gesichtet. Die kleinen Waldteiche mit überhängenden Ästen des Uferbewuchses bieten ihm günstige Jagdmöglichkeiten. Rar sind hingegen die Brutmöglichkeiten, denn der Eisvogel zieht seine Jungen in Steilhängen groß. Dafür reichen bereits große Wurzelteller von Bäumen, die der Sturm umgelegt hat.

 

In der Mörsbachaue wurde die Chance gesehen, dem Eisvogel eine Brutgelegenheit in einem Erdhügel anzubieten, den der Forst geschoben hatte. Ein kleines, aber eifriges Helferteam sorgte am Samstag dafür, dass zwei Brutröhren in den Haufen eingegraben wurden und die Wand so begradigt wurde, dass Räuber keine Chance haben sollten, die Röhre zu erreichen. Unter Leitung von Friededore Abt-Voigt beteiligten sich bewährte Helfer wie Martin Hoier und Dieter Voigt, aber auch drei neue mit Susanne Seßler, Isfried Petzenhauser und Lukas Walter. Sie alle sorgten dafür, dass die Arbeit an einem Vormittag erfolgreich getan wurde. Jetzt heißt es: Abwarten!

 

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