Ausstellung zur Artenvielfalt

Auch die Stadt Darmstadt bekundet ihre Unterstützung

NABU-Beitrag zur Ausstellung
NABU-Beitrag zur Ausstellung

Gerade noch rechtzeitig im Jahr der Biodiversität eröffnete am 4. Dezember 2010 OB Walter Hoffmann die Darmstädter Wanderausstellung im Justus-Liebig-Haus.

Gemeinsam mit dem Umweltamt, dem Bioversum Kranichstein, dem botanischen Garten der Universität, dem Freundeskreis Eberstädter Streuobstwiesen, der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und dem Naturwissenschaftlichen Verein präsentierte der NABU Darmstadt die Artenvielfalt rund um Darmstadt und ihre Bedrohung.

Um Pflanzen und Tiere zu schützen, muss man in erster Linie ihre Lebensräume erhalten. Und davon gibt es in und um Darmstadt eine ganze Reihe Besonderheiten: Die Sandtrockenrasen und Dünen der Oberrheinebene, die Streuobstwiesen und Magerrasenstandorte im Eberstädter Becken und die feuchten Wiesen und Wälder des Messeler Hügellandes. Mehrere hundert Tier- und Pflanzenarten leben hier, die nach EU-Recht geschützt oder streng geschützt sind.

OB Walter Hoffmann bei der Eröffnung
OB Walter Hoffmann bei der Eröffnung

Aber auch in der Stadt leben bedrohte Arten, denen jeder helfen kann. So haben mehrere Singvogelarten, Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse als Kulturfolger vor Jahrtausenden unsere Häuser als Felsenersatz angenommen. Im Zuge der Energieeinsparungen werden diese aber immer besser abgedichtet und lassen keinen Unterschlupf für Tiere mehr zu.

Abhilfe können Nisthilfen schaffen, die außen am Haus angebracht werden. Hugo Schnur stellt in der Ausstellung eine kleine Auswahl davon an einer selbstgebauten Musterwand vor.

Hugo Schnur im Gespräch mit dem OB
Hugo Schnur im Gespräch mit dem OB

Einige Hausbesitzer haben Bedenken wegen einer möglichen Verschmutzung der Fassade durch Vögel oder Fledermäuse. Hier berät der NABU Darmstadt vor Ort, wie man die Verschmutzungsgefahr so gering wie möglich halten kann. Die Haltung einer Rat suchenden Hausbesitzerin sollte da Schule machen: „Ich möchte der Natur etwas zurückgeben, denn durch den Hausbau habe ich ihr ja ein großes Stück genommen.“

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