Hier geht es zu den Ergebnissen der Winterzählung im Januar 2012
Kohlmeisen, Blaumeisen, Sumpfmeisen, Tannenmeisen, Kleiber und - ab und zu - eine Haubenmeise holen sich aus den aufgestellten Futtersilos Sonnenblumen- und Hanfsamen. Sie gehen aber auch gerne an die Meisenknödel, die außer Kernen noch Speisefette enthalten.
Die sehr beliebten Fettbratter sind ein Gemenge aus Kokosfett, Haferflocken, gemahlenen Nüssen, Kleie und Rosinen. Schwanzmeisen können dort im Trupp vorbei kommen, aber auch Stare.
Buntspecht, Mittelspecht, Grauspecht und Grünspecht sind eher Einzelgänger an diesem Futter. Sie laben sich aber auch gerne an den Gittersäulen mit Erdnüssen.
Grünfinken, Hänflinge und die bunten Stieglitze fressen lieber kleine Sämereien, die sie an den aufgehängten Plastiksäulen finden.
Einige Arten nehmen ihre Nahrung lieber vom Boden auf und freuen sich über heruntergefallene Reste. Dazu gehören Buchfinken, Amseln, Haus- und Feldsperlinge, Goldammern, Gimpel, die Heckenbraunelle und das Rotkehlchen. Vielleicht kommt auch ein Kernbeißer aus dem nahen Wald.
Als vorbei ziehende Wintergäste können wir auch noch Bergfinken und Zeisige erwarten. Eventuell stärkt sich dann auch mal eine Mönchsgrasmücke oder ein Trupp Seidenschwänze.
Für die Weichfutterfresser ist das große Bodensilo gedacht, in dem sich Haferflocken und geriebene Nüsse vermischt mit Sonnenblumenöl befinden. Bei Dunkelheit naschen hier aber auch gern Mäuse, der Marder oder der Fuchs.
Bei der Anwesenheit von vielen Singvögeln am Futterplatz starten der Habicht oder der Sperber gerne einen Überraschungsangriff auf diejenigen, die zu träge geworden sind. Aber diesen Augenblick zu beobachten, ist natürlich ein großer Glücksfall.